Eine Kurzreise in die Rhön vom 08.04. 11.04.2026

24.06.2026

Am Mittwoch trafen sich 44 Seniorinnen und Senioren aus Rellingen, Halstenbek und Pinneberg bei schönstem Sonnenschein in Rellingen, um in den bereitstehenden Bus der Fa. Schmidt aus Westerhorn für eine Kurzreise in die Rhön einzusteigen. Nachdem uns der Busfahrer Thomas begrüßt hatte, starteten wir kurz nach 8 Uhr gen Süden. Problemlos und ohne Stau verlief die Fahrt durch Hamburg, Niedersachen, Hessen bis ins nördliche Bayern. Eine ausgiebige Pause mit Würstchen und Kartoffelsalat wurde im Harz gemacht. Am Nachmittag erreichten wir unser Ziel in Motten (Ortsteil Speicherz), den Gasthof „Zum Biber“. Leider war dieser Gasthof nicht stufenfrei zu erreichen. Aber nach kurzem Murren und mit Hilfe des Hotelpersonals hatten alle ihre Zimmer samt Gepäck gefunden. Vor dem Abendessen lud der Seniorchef des Hotels noch zur Kellerbesichtigung ein. Hier berichtete er eindrucksvoll von der traditionellen Herstellung des Hagebuttenweines und –schnapses. Am ersten Abend wurden uns nach Suppe u. Salat drei Hauptgerichte am Büfett angeboten. Eines leckerer als das andere. Die meisten Teilnehmer gingen bald danach schlafen, um für den nächsten Tag fit zu sein.
Am Donnerstagmorgen fuhren wir nach dem Frühstück in die Rhön. Begleitet wurden wir vom kundigen Reiseleiter Volker, der uns sehr viel Wissenswertes über die Landschaft, Bewirtschaftung u. Sehenswürdigkeiten rechts und links des Weges erklärte. Unser erstes Ziel war der höchste Berg, die Wasserkuppe mit 950 m. Dort oben genossen wir den herrlichen Ausblick bei dem klaren sonnigen Wetter und beobachteten den Segelflugverkehr. Ein Teil der Gruppe marschierte mit Volker hoch zum Radom, einer ehemaligen Radarstation des kalten Krieges. Anschließend ging es weiter zum „Schwarzen Moor“, einem riesigen Hochmoorgebiet. Hier wurde die Zeit für einen Mittagsimbiss oder für einen Rundgang durch das Moor genutzt. Von hier fuhren wir weiter über die Hochrhönstraße zum Kreuzberg. Dort blieben die meisten im sonnigen Klostergarten sitzen oder besuchten die Klosterkirche. Nur einzelne hatten noch genügend Luft, um den Kreuzberg bis zur Kreuzigungsgruppe zu erklimmen. Die Rückfahrt wurde von unserem Reiseleiter mit netten Witzchen aufgeheitert. Der Abend klang nach dem Abendessen in gemütlicher Runde aus.
Die Stimmung war auch am nächsten Morgen gut, wenn auch die Sonne am Freitagvormittag hinter den Wolken blieb und ein kühler Wind blies. In Fulda besuchten wir in zwei Gruppen zunächst den prächtigen Dom mit dem imposanten Grabmal des Heiligen Bonifatius und danach die benachbarte 1200 Jahre alte Michaelskirche. Auch der anschließende Stadtrundgang erfolgte in zwei Gruppen, deren Teilnehmer später nach einer Pause in verschiedenen Cafés und Restaurants wieder am Domplatz zur Weiterfahrt nach Eichenzell zusammenkamen. Dort erwartete uns im Schloss Fasanerie, der Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Fulda, eine gedeckte Kaffeetafel. Inzwischen lud die Sonne zu einem Spaziergang durch den Schlosspark oder einem Sonnenbad auf der Terrasse ein. Auf dem Rückweg bot uns unser Reiseleiter Volker eine einmalige Besonderheit: eine „Dorfrundfahrt“ durch seine Heimatgemeinde Schmalau. Wir haben uns köstlich amüsiert. Die Freude beim Busfahrer Thomas hielt sich angesichts der schmalen Straßen in Grenzen. Doch er machte den „Spaß“ natürlich mit. An diesem Abend genossen wir ein letztes Mal die hervorragende Küche des Gasthofes und hielten beim Verweilen nach dem Essen beim Wein und Bier länger durch. Leider musste dann doch ans Kofferpacken gedacht werden.
Am Sonnabendmorgen konnten die fertigen Koffer vor der Zimmertür für den Transport zum Bus abgestellt werden. Das klappte einwandfrei, nur der Juniorchef geriet dabei ordentlich ins Schwitzen. Pünktlich wie immer saßen kurz vor 9 Uhr alle Teilnehmer im Bus und wurden vom Seniorchef des Hotels am Bus verabschiedet. Auf der Rückfahrt besuchten wir „Point Alpha“, einem Museum zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Hier wurden wir durch die sehenswerte Ausstellung mit vielen Anmerkungen zu der abstrusen Grenzgeschichte der beiden deutschen Staaten geführt. Danach fuhr uns Thomas über Land auf der Bundesstraße 27 bis nach Göttingen, sodass wir die wunderschöne Landschaft ausgiebig genießen konnten. Die anschließende Weiterfahrt auf der A 7 und A 23 verlief, wie die Hinfahrt, ohne Stau bis nach Rellingen.
Ein großes Dankeschön galt zuletzt unserem souveränen, stets freundlichen und gut gelaunten Busfahrer Thomas.