Warnung vor Panikmache

Senioren-Union des Kreises Pinneberg 

 

Warnung vor Panikmache

Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Senioren-Union der CDU des Kreises Pinneberg. Wiedergewählt wurde Josef Werner aus Halstenbek als Vorsitzender. Linda Nehl aus Elmshorner wurde als Stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeisterin im Amt bestätigt, und Margrit Wullenweber aus Rellingen zur neuen stellvertretenden Kreisschatzmeisterin berufen. Auch Thomas Dänecke aus Quickborn wurde wieder stellvertretender Vorsitzender. Neu in den Vorstand als Beisitzern wurde Karin Vidal aus Elmshorn gewählt. Dr. Gottfried Lotzin (Quickborn), Franz Josef Lehnen (Pinneberg), Burkhard Tiemann (Kummerfeld) und Manfred Wullenweber (Rellingen) gehören wieder dem Vorstand an.

Nachdem wegen Corona im Jahr 2020 keine Mitgliederversammlung durchgeführt werden konnte, berichtete der alte und neue Vorsitzende Josef Werner über die Arbeit der Senioren-Union seit 2019. Trotz der Zwangspause seit März 2020 konnte er eine erfolgreiche Bilanz von Veranstaltungen und Reisen vorlegen. In den letzten beiden Jahren konnten in den Ortsverbänden und auf Kreisebene über 160 Vortragsveranstaltungen mit mehr als 5600 Teilnehmern und vier Reisen mit über 100 Teilnehmern stattfinden. Leider müsste der Kreisverband auch eine hohe Übersterblichkeit verzeichnen. 30 Mitglieder sind in den letzten beiden Jahren verstorben, so dass sich die Mitgliederzahl von 470 auf 440 reduzierte. Neueintritte konnten den Rückgang nicht ausgleichen.

In seinem Bericht ging Werner auch auf die aktuelle politische Lage ein. Er rief die Mitglieder auf, nicht in Panik wegen Corona zu verfallen. Über 80-90 Prozent der Menschen über 60 seien vollständig geimpft und der Inzidenzwert für die Senioren im Kreis Pinneberg liege bei nur 10. Die Senioren würden deshalb auch nicht mehr die „Jungen“ anstecken und könnten auch von den „Jungen“ kaum noch infiziert werden.

Bei den verschärften Einsparzielen zur Verhinderung einen Klimakatastrophe, komme es darauf an, genau hinzuschauen, mit Augenmaß vorzugehen und nicht allen Versprechungen zu glauben. Die Maßnahmen müssten finanzierbar sein - auch angesichts zunehmender Probleme im Rentensystem. Bei steigenden Inflationszahlen von nahezu 5% und stagnierenden Renten müssten auch die Rentner ihren Anteil noch bezahlen können.

Werner rief vor diesem Hintergrund die Seniorinnen und Senioren auf, bei der Bundestagswahl am 26.September genau zu überlegen, wem sie Ihre Stimme geben. Versprechungen der Grünen und der SPD müssten auf ihre Realisierbarkeit geprüft werden. Die CDU biete eine solide Perspektive und kein Wolkenkuckucksheim in ihren Programm